Habe ich MS? - Eine interessante Anfrage im AMSEL-Forum (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 06.09.2018, 12:15 (vor 68 Tagen)

Jemand, der sich Tiinchen nennt, fragt: Habe ich MS? und schildert dann typische Symptome, die auf eine MS schließen lassen. Aber die Ärzte würden meinen, sie könnten die Diagnose nicht stellen, weil sie laut Kernspintomogramm keine Herde im Gehirn und keine Oligoklonale habe:

https://www.amsel.de/multiple-sklerose-forum/index.php?kategorie=forum&kategorie2=forum&tnr=1&mnr=201902&beitragnr=201902&aktpo...

1. Ich bin absolut sicher, dass das, was Tiinchen schildert eine MS ist und zwar unabhängig davon, was das Kernspintomogramm zeigt.

2. Bin ich ziemlich sicher, dass das noch ausstehende Kernspintomogramm des Rückenmarks spinale Herde zeigen wird, denn die rechtsseitige Gefühlsstörung ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf einen Rückenmarksherd zurückzuführen.

3. Spricht das "Wiederaufflackern" mit Sicherheit für eine MS.

Warum -frage ich mich - wird aus der Diagnose der MS ein so Riesenbrimborium gemacht? Obwohl sie doch auf der Hand liegt und nichts anderes in Frage kommt? Ist das eine unergründliche Weisheit, die die Ärzte zögern lässt, oder die Dummheit von Menschen, die ihren Verstand an die Leitlinien der DMSG verkauft haben?

W.W.

PS: Ich bin mir mit der Diagnose MS also absolut sicher. Aber ich will auch eine Unsicherheit einräumen: Muss die halbseitige Symptomatik unbedingt auf einen Halsmarkherd hinweisen? Ich glaube ja, weil der Trigeminusnerv bis weit ins Rückenmark hinunterreicht, also durch einen Halsmarkherd durchaus beeinträchtigt werden kann (Taubheit rechte Lippe). Aber ganz sicher bin ich mir dabei nicht.


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