Gedanken zu Barrieren (Allgemeines)

kirstenna, Samstag, 11.08.2018, 18:54 (vor 67 Tagen) @ Tiff-Ahn

Sehe ich auch so.

Das ist zur Zeit ein unglücklicher Blasen-Mechanismus. Ein Ablauf, der durchbrochen werden muss.

In etwa so, wie dieses Beispiel: aufgrund einer Arthrose im Zeh reisse ich mir beim Yoga die eine große Zehe in zwei Teile. Das ist genau dort, wo man drauf tritt.

Eine tiefe Fleischwunde.

Wenn das dann passiert ist, geht nur was mit Pflaster. Jeder Kontakt mit größeren oder kleineren Staub- oder Sandteilchen würde stören, weil diese dann in der Ritze klemmen, da die Hornhäute besonders schlecht heilen.

Die untere Fleischwunde braucht drei Tage, die obere Haut ewig.

Das Pflaster, kann und soll ersetzt, aber nie entfernt werden für einen etwas längeren Zeitraum, ca. 2 Wochen.

Dann ist endlich auch der Spalt in der Hornhaut zu.

Dann muss man noch eine Weile vorsichtig sein.

Aber geht schon. die spezielle Yoga-Übung könnte ich auch vorsichtig vorbereiten und nicht aus der Kalten über meine Zehe herfallen. Ich sollte den Überfall verhindern und immer daran denken, vorsichtig zu sein.

Mit der Blase geht es so, dass jeder Harn meine Blasenwand malträtiert. Er wird sofort in den Harnkanal gekrampft. Darauf hin löst sich der Blasen-Loslass-Reiz aus, etwa so, wie wenn man eine mit Wasser gefüllte Alditüte vom Balkon wirft.

Der Harn ist meist hell, geruchlos und klar, wenn ich sofort nach dem Trinken von der Blase auf das Klo zitiert werde.

Aber irgendwo lauert noch ein trüber extrem stinkiger Rest, der überall da, wo er auftrifft, Löcher ätzt. Der kann im Laufe des Tages plötzlich wie aus dem Nichts hervorkommen und dann weiß man, wo das Problem liegt.

Vielleicht hat meine Blase einen doppelten Boden.

1. Ich muss die Blase beruhigen und vor allem vor diesen extremen Krämpfen beruhigen.
2 Ich muss die Blasenwand kitten um vorübergehend das Auftreffen von Urin und Schleimwand zu entkriminalisieren. So, als würde man ein inneres Pflaster anlegen.
3 Das viele Pinkeln laugt mich aus. Es nimmt die ganzen Spurenelemente mit.
4 Ein ewiger Strom: rein, raus. Aber der Sog, der Kaliumsog, zieht mehr mit.
5 Im Geheimen muss die Blasenwand wie mit einem Pflaster innen geschützt wieder stark und unempfindlich werden.
6 Dann wird mir der Urin nicht mehr gefährlich. Dann kann er seine Giftstoffe auch nicht mehr durch die defekte Blasenwand in den Körper verteilen.

FAZIT: Ich werde niemals mehr ein Antibiotikum nehmen, dass nicht perfekt auf mich zugeschnitten ist und nicht die Darmschleimhaut zerstört. Womöglich überhaupt keines mehr.

Was jetzt den Text anbelangt, wo du fragst, warum ich den link geteilt habe, ist z.B. hier unter Antiproliferative Aktivität des Urins:

"Jede Verletzung der Blase (Infektion, Trauma oder Überdehnung) kann bei empfindlichen Patienten (mit APF) zu einem Blasenschmerzsyndrom und interstitieller Zystitis führen."

Erinnern wir uns daran, dass eine Diagnose so gestellt wird: dass die Blase unter Vollnarkose geweitet wird, dass sie reißt, damit man anhand der "Cracklings", der roten Bluttropfen eine undehnbare Blase feststellen kann, eine Interstitielle Zystitis diagnostizieren kann.

Das ist m.E. Körperverletzung, die eine dauerhafte Schädigung in Kauf nimmt. Der man sich wohl bewusst ist. Nur wegen dem Papier, damit man es irgendwo aufschreiben und abrechnen kann.

Oder hier:

"Toxische oder allergene Substanzen im Urin:
Eine antiproliferative Aktivität des Urins, z. B. eine verminderte EGF-Konzentration, könnte der initiale Schritt der erhöhten Urothelpermeabilität sein.

Die Gefahr eines Therapieversagens einer kontinenten Harnableitung (Entstehung von Schmerzen in der Neoblase) spricht für o.g. Mechanismus."

Sie schreiben, dass es gut wäre, wenn der Urin nicht so konzentriert wäre. Den Gefallen tun uns die Nieren aber nicht.

Weiter steht dort:

"Die Gefahr eines Therapieversagens einer kontinenten Harnableitung (Entstehung von Schmerzen in der Neoblase) spricht für o.g. Mechanismus."

Kontinente Harnableitung: Die Harnableitung ersetzt die Harnblase und wird mit einem intaktem Schließmuskel verbunden.
Wenn das dann trotzdem wehtut...

Interessant ist auch:

"Die Schwelle, ab der die Harnblasenfüllung als schmerzhaft empfunden wird, ist bei IC-Patienten deutlich verringert. Die immer wiederkehrenden Schmerzreize könnten bei IC-Patienten die oben aufgeführte neurogene Entzündungskaskade triggern, und diesen Schmerzreiz über Veränderungen auf Rückenmarksebene chronisch bahnen."

Da interessieren mich die Veränderungen auf Rückenmarksebene.

Auch interessant:

"Epidemiologie der interstitiellen Zystitis
Prävalenz 10–500/100 000 Frauen, je nach Einschlusskriterien. Moderne Studien zeigen höhere Prävalenzen.
mittleres Alter bei Diagnosestellung 40–50 Jahre, f:m = 9:1."

Das sind ja nicht gerade wenig.

Viele Ärzte haben aber noch nie davon gehört...

Ich glaube, ich spare mir hier Kommentare, die nicht weiterbringen.

Ich werde versuchen, weiter zu sehen.


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