Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal? (Allgemeines)

Lisa, Samstag, 04.08.2018, 18:23 (vor 74 Tagen) @ kirstenna

Wer einmal anfängt, sich irgendwelche Dinge in die Blase zu stecken, Katheder, oder andere Teile wie urodynamische Messgeräte, Blasenspiegel etc. soll sich doch freuen, wenn er nur mit einer Blasenentzündung davon kommt. Ich glaube, für die Meißten gibt es dann ein böses Erwachen. Ob diese Leute, den Schaden dann anderen eingestehen, oder lieber nichts mehr dazu sagen wollen?

Sind das fundierte Erfahrungen oder nur unqualifizierte Vorurteile?

Ich war nach einem Schub inkontinent und die urodynamische Messung hat eine spätere Verbesserung nicht behindert. Nach mehreren Jahren der normalen Funktion habe ich heute das komplett umgekehrte Problem, es kommt kein Tropfen mehr raus und da kann man auch lustig triggern es passiert nix.

Dank netter Neurologen, denen eine Hypokaliämie völlig egal ist, hat der Harnstein zur Fornixruptur geführt - die Schmerzen wünsche ich niemanden. Da ist man froh, wenn einem durch eine Blasenspiegelung und diversen anderen Hilfsmitteln geholfen wird. Nach der Rupture sollte der eigene Urin nicht für längere Zeit in die eigene Bauchhöle laufen, das findet der Körper relativ schnell ziemlich unschön (Sepsis)

Allerdings würde ich freiwillig auch keinen Katheder benutzen...

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Katheder

Es ist eine riesige Erleichterung, wenn einem dieser verteufelte Katheter weit über einen Liter Urin aus der Blase laufen lässt. Bei größeren OPs wird man danach auch nicht gefragt und wenn einem gerade längs der Bauch aufgeschnitten wurde, dann ist man ziemlich froh nicht auch noch auf die Toilette krickeln zu müssen.


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