Diskutieren wir nur die leichtesten MS-Formen? (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 28.06.2018, 10:10 (vor 142 Tagen)

Haben wir Scheuklappen?! Ich habe sie auf jeden Fall. Als ich heute um den Teich im Kurpark herumjoggte, sah ich wie immer die Karpfen ihre Runde ziehen: hin und her und hin und her, manchmal auch im Kreis herum oder quer über den Teich.

Ein so alter Karpfen mag weise sein, aber unterhalten möchte ich mich mit ihm nicht. Weil er nur seinen Teich kennt. Ich glaube, er weiß nicht einmal etwas von Schmetterlingen und Vögeln. Und nichts von Erdbeer- oder Schokoladeneis.

So ein Karpfen ist recht beschränkt, egal, ob man ihm das vorwerfen kann oder nicht. Aber bin ich nicht in gleicher Weise beschränkt, dass ich immer nur das sehe, was um mich herum ist. Und dazu neige, meine selbstgewählte Umgebung für die Wirklichkeit zu halten.

Was Lisa gestern berichtet hat, ist so extrem, dass man schnell darüber hinweggehen möchte. Sicher, Ausnahmen kommen immer wieder einmal vor, aber 40 Plasmapheresen in 3 Jahren!!!? Ich glaube, wir müssen auch diese betrüblichen Fälle ins Auge fassen, um uns nicht dem Vorwurf auszusetzen, wir würden uns nur mit der Mickey-Mouse-MS befassen.

Wir dürfen soche Extremfälle nicht ausschließen. In Sally's Café berichtet Mikkelina von einer früheren Kollegin, der es sehr schlecht ging, sich einer Basistherapie unterzog, und jetzt hat sie sie zufällig nach Jahren wiedergesehen - und sie konnte fast normal gehen! Auf den ersten Blick wirkt das - obwohl es ein Einzelfall ist - wie ein Erfolg für die Basistherapie. Wir sollten das zur Kenntnis nehmen!!!

Neigten die MS-Ufos dazu, nur über die leichtesten MS-Formen zu diskutieren?

W.W.


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