Was spricht für und was gegen die Überlastungs-Theorie? (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 14.06.2018, 13:34 (vor 6 Tagen) @ Bluna

Müssten nach der Überlastungs-Theorie die MS in Kriegszeiten besonders häufig sein?


Nein, nicht unbedingt, denn es wird immer Menschen geben, die selbst mit schweren Krisen gelassen umgehen können. Stichwort Resilienz.

Ich glaube auch, dass das kein Argument ist! Jeder Mensch ist anders, und viele Menschen sind eben genetisch nicht anfällig für MS.

Aber ich sehe die Probleme: Kann man genetisch anfällig für MS sein?
Meiner Ansicht nach ja, so wie Hellhäutige, Blonde und Blauäigige anfällig für Sonnenbrand sind. Nein, Sonnenbrand hat nichts mit der MS zu tun, ich meine nur: Wenn man genetisch zu Sonnenbrand neigt, kann man daraus den Schluss ziehen, mit Sonne vorsichtig umzugehen.

Und: Muss man verschiedene Arten von Stress unterscheiden?
Meiner Anmsicht nach ja, aber das ich eine reine Vermutung (und vermutlich auch eine post-hoc-Hypothese): Pb hatte früher einmal auf das Einfrieren (freeze) zwischen Flucht und SAngriff hingewiesen. Dieses "Freezing" könnte für MS-Veranlagte heikel sein.

Auf jeden fall ist ein Stress, dem man sich zur Wehr setzen muss (Krieg) etwas anderes als ein Stress, dem man ohnmächtig ausgeliefert ist (böse Schwiegermutter, tyrannischer Chef, saufender Ehemann...).


Ich erwäge ernsthaft, mich im Urlaub mal im Ashram der Eltern meines Freundes einzuquartieren. [image]

Warum eigemntlich nicht!? Es wäre sicher sehr interessant, was Sie darüber zu berichten hätten.

W.W.


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