Was spricht für und was gegen die Überlastungs-Theorie? (Allgemeines)

MO @, Zürich, Dienstag, 12.06.2018, 20:45 (vor 128 Tagen) @ W.W.

Dafür spricht:
Praktisch jeder Schub entsteht in einer Belastungssituation.

Dagegen spricht:
Schübe treten meist aus heiterem Himmel heraus auf. Und was ist eine "Belastung"? Müssten nach der Überlastungs-Theorie die MS in Kriegszeiten besonders häufig sein?

Ich meine mich zu erinnern Stress sei wertneutral. D.h. dass sowohl negative Ereignisse wie auch positive Ereignisse eine Belastungssituation für uns Menschen darstellen können. Es geht bei der Belastung weniger darum ob gut oder schlecht sondern mehr um die Intensität.

Wenn also nicht nur Krieg oder Tod eine Belastungssituation darstellen sondern auch sehr freudige Ereignisse dasselbe zur Folge haben, würde das die Überlastungstheorie dann nicht in ein anderes Licht rücken?


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum