Erfahrungen mit dem PKV-Ombudsmann (Allgemeines)

Michael27, Sonntag, 10.06.2018, 13:42 (vor 10 Tagen) @ jerry

Hallo Michael,

wie sehr Du gehbehindert bist, weiß ich nicht. Und Dein Wunsch-Hilfsmittel ist offenbar mit E-Unterstützung mit Füßen zu treten?

Bin auch privat krankenversichert - auf Rolli angewiesen seit mehr als 10 Jahren, und wollte vor Jahren das Hilfsmittel Adaptiv-Handbike mit E-Kurbelunterstützung beantragen. Wg. 'Teilhabe' und um mir den Mobilitätsbereich im Umfeld der Wohnung wieder zu erschließen, Du kennst diese juristischen Formulierungen sicher.


Hallo Jerry,

danke für die ausführliche Antwort !
Ja, dafür geht es mir noch zu gut. Ich kann noch Autofahren und ich könnte auch noch (wacklig, beim Absteigen/Anfahren zunehmend unsicher) mit klassischem Fahrrad kurze Strecken bewältigen. Bis vor 1 Jahr bin ich noch normales Fahrrad gefahren und habe dann bewusst die Kombination E-Bike, aber mit 2 Rädern hinten, gewählt. Damit ist die Gleichgewichts-Problematik gelöst und ich habe elektrische Unterstützung.

Ich habe bewusst auf die Formulierung "Verhinderung des Verlustes der Gehfähigkeit" gesetzt, weil das in meinem Fall auch absolut ernst genauso gemeint ist. Das Radfahren mit eigenständigem Treten ist eine ideale Ergänzung zur Physiotherapie (und zum Gehen mit 2 Walking-Stöcken für Kurzstrecken).

Im übrigen ist die "Teilhabe am gesellschaftlichen Leben" bei der GKV juristisch eine viel höhere Hürde als das "Vorbeugen bzgl. einer drohenden Behinderung (Verlust der Gehfähigkeit)". Da wurden in x Urteilen je nach Einzelfall schon alle möglichen (realistische oder weniger realistische) Alternativen zu einem E-Trike aufgezeigt.

Michael


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