MS - Enstehung, Schübe, - der Standpunkt (Allgemeines)

Maggy, Samstag, 09.06.2018, 09:57 (vor 129 Tagen) @ W.W.

Ich merke das immer deutlicher, dass es so etwas wie einen Graben gibt, der die MS-Gemeinde spaltet: Auf der einen Seite Anhänger der Überlastungs-Theorie, auf der anderen deren Gegner.

Früher dachte ich, die Gegnerschaft und die entsprechenden Emotionen kämen daher, dass man mit der Überlastungs-Theorie etwas Anrüchiges verbindet: Schuld, Dummheit, Sturheit...


Ich kann jetzt nur von mir reden: Ich habe die Reaktionen damals nicht verstanden,
da ich es nie so sah. Ich halte mich für einen emotional
sehr intelligenten Menschen (weiß jetzt nicht wie ich das anders ausdrücken soll,
ohne dass es eingebildet erscheint) und daher glaube ich, dass ich öfters in
Situationen geraten kann oder Denkwege entwickele, die mir geschadet haben.

Zum Zeitpunkt meiner Diagnose kannte ich noch kein MS Forum und keine Überlastungstheorie. Ich verlies mich auf mein Bauchgefühl und das sagte mir, dass ich meine Grenzen mehr als überschritten hatte. Die Diagnose selbst nahm ich gelassen, da ich mir sicher war, die Dinge ändern zu können.
Nein, ich hätte diese Überlastung auch nicht vermeiden können, daher kam auch nie
die Frage auf, warum ich.

Sonne, Ruhe, Achtsamkeit, Fatigue..... früher lernte ich, dass der Körper nach dem schreit was ihm fehlt. Vielleicht ist es auch das, was mich von dieser Theorie überzeugt.

LG
Maggy


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