von der schlimmeren MS (Allgemeines)

W.W. @, Samstag, 09.06.2018, 09:06 (vor 72 Tagen) @ agno

Ich war damals im Hochsommer auf einer MS-Freizeit.
Lauter junge Leute. Gehend, humpelnd, Rollator & Rollstuhl.
Ein Architekt und sein Freund, beide im Rollstuhl, nahmen in der glühenden Hitze, als wir anderen wie Zombis im Schatten auf den kühleren Abend warteten, ihre Handbikes und brausten los.

Okay. okay, okay. Man (frau) kann mit einer bildhübschen Frau (Mann) verheiratet sein, und es ist trotzdem die Hölle. Man sollte aufhören zu unterstellen, wer die Wörter gut, günstig oder glücklich verwendet, wüsste in einem Duden- oder Google-Sinn, was er darunter versteht!;-)

Wenn jemand von einer "guten" MS redet, meint er (sie?) damit, dass er nicht im Rollstuhl landen wird. Aber schon dieser Ausdrucksweise ist verwerflich: Man "landet nicht im Rollstuhl", so wie man man auch einen kranken Menschen nicht "füttert"! Und wenn ich von einer "guten" Ehe spreche, dann meine ich damit, dass ich mit meiner Frau glücklich bin, kein bisschen mehr. Und wenn ich einen "guten" Beruf habe, dann gehe ich gern zur Arbeit.

Oft ist alles viel einfacher, als einem der Duden oder Wikipedia vorschreiben will. Die Sprache lebt! Sprachpuristen (die mit dem Gender-Sternchen) können schrecklich sein.:-(

W.W.

PS: Kann man sich Stephen Hawking als einen glücklichen Menschen vorstellen?


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