Natron gegen Ameise (Therapien)

W.W. @, Donnerstag, 17.05.2018, 18:16 (vor 96 Tagen) @ Lore Ipsum

Habe früher im Literaturunterricht in der Schule Rolfrafael Schröer 'Zeitalter der Ameise. Das Prinzip Hoffnungslosigkeit.' gelesen. Hatte mich wohl irgendwie geprägt. :-)


Erzählen Sie doch bitte etwas darüber. Ich habe "Leiningens Kampf mit den Ameisen" gelesen und das hat mich auch sehr geprägt. Ich frage mich, warum Ameisen auf Wanderschaft gehen oder Heuschrecken? Dient das der Fortpflanzung?

Es ist ewig her und hoffentlich irre ich mich nicht. Ich weiß nur, dass man die Tiere leben lassen sollte, weil die Wanderschaft nach rund 2 Wochen Wohnungssuche vorbei ist und sie ein dauerhaftes Nest bauen.

Das ist interessant. Jedenfalls bei Wanderheuschrecken bin ich mir gar nicht so sicher, dass sie eine neue Bleibe suchen. Es könnte ja etwas völlig Verrücktes, etwas Psychotisches (Neurohormon-Ungleichgewicht? Serotoninüberschuss?) sein, was sie zur Wanderschaft zwingt.

Warum ich mich damit beschäftige? Weil mich verrückterweise der Satz nicht loslässt: Cogito ergo sum. Das scheint so einfach, logisch und einleuchtend zu sein, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass uns die Descartessche Argumentation täuscht!!!

Wenn ich denke, bin ich dann wirklich? Wenn ein Ameisenvolk auf Wanderschaft geht, dann würde selbst ich als verbohrter Skeptiker sagen: Es gibt ganz objektiv so etwas wie ein Ameisenvolk. Was ist aber bezweifele ist, dass es ein Ich hat.

Kann ich also daraus, dass ich denke, schließen, dass ich ein Ich habe? Wie ist das in dem Kultfilm "Matrix"? Haben die Menschen, die als lebende Batterien in Wasben gezüchtet werden, ein Ich? Haben Ameisen ein Ich? Hat die Ameisenkönigin ein Ich? Oder nur das ganze Ameisenvolk?

W.W.


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