Depressionen sind ein Dilemma! (Allgemeines)

Nalini @, Donnerstag, 17.05.2018, 17:05 (vor 153 Tagen) @ W.W.

Ist das ganze Leben nicht dieses "Eine Hand wäscht die andere"? Ein do ut des, ein Geben und Nehmen. Dass eine Freundschaft auf der Gegenseitigkeit beruht? Dass man sich irrt, wenn man sagt, wahre Freundschaft sei uneigennützig? Wenn ich an meinen Freund denke, den ich immer mittwochs im Café treffe, oder meinen Freund, mit dem ich täglich spazieren gehe, oder an die Beiden, die ich freitags immer in der Markthalle treffe?

Erwarte ich nicht von ihnen oder erwarten sie nicht von mir, dass man gibt und nimmt? Das ist kein kaufmännisches gegeneinander aufrechnen...? Aber kann ich mit Hilfe rechnen, wenn ich nicht liebenswürdig bin?

Ich denke, Freundschaften sind ideal, wenn sich Geben und Nehmen die Waage halten. Zumindest in etwa, grob gerechnet über die Zeit.
Wenn die Bilanz auf Dauer zu einseitig wird, wird die Freundschaft gefährdet. Meiner Meinung nach.
Das gilt, in abgeschwächter Form, auch für verwandtschaftliche Beziehungen.

Aus diesem Grund halte ich staatlich bzw. gesellschaftlich organisierte Hilfe für bedürftige Personen, die auch unabhängig vom Familien- und Freundeskreis funktioniert, für absolut notwendig.


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