Nach 10-15 Jahren führt praktisch jede MS zu einer Behinderung!? (Allgemeines)

W.W. @, Dienstag, 15.05.2018, 17:45 (vor 98 Tagen) @ Marc

Selbst ein Forscher wie Richard Feynman hat verstanden, weshalb man zwischen klassischer Experimentalphysik mit empirischen Modellen und theoretischer Physik mit Modellbildung unterschied und nur durch saubere Trennung dieser zu Erklärungsmodellen für die Quantenphysik gelangen konnte. Dahinter stand keine versteckte Agenda von irgendwelchen Auftraggebern...

??? Es gibt ein berühmtes Gespräch zwischen Heisenberg und Einstein. Es geht um die Unbestimmtheitsrelation und auch darum, ob nur das in eine Theorie Aufnahme finden sollte, was man wirklich beobachten kann. Heisenberg meint, weil er die Bahn eines Elektrons nicht direkt beobachten könne, müsse er davon ausgehen, dass sie nicht existiert.

Einstein widerspricht: Man könne nur das beobachten, was einem eine Theorie vorschreibt.

Ich halte dieses Gespräch für wichtig. Es ist in dem Reclam-Bändchen Heisenberg "Quantentheorie und Philosophie" enthalten. S. 30.

Daruf spielte ich an, und ich finde es befremdlich, dass ich in eine andere Ecke gestellt werde: "Agenda von irgendwelchen Auftraggebern". Ich fühle mich dann - offen gestanden - als Verschwörungstheoretiker abgekanzelt.

Und zu Feynman: Ich gebe Ihnen zu, dass es sehr intelligente Menschen gibt. Wenn ich diese ohne Ordnung herunterbeten sollte, würde ich Immanuel Kant, Galilei, Newton, Einstein, Heisenberg, Bohr und Feynman nennen, und Hume, Popper und Hoimare von Ditfurth. Und Harald Lesch.

Ich glaube auch, dass man sie erkennen kann, we# allerdings icht, woran. Wenn ich Sie recht verstehe, haben Sie Befürchtungen, wir könnten durch kompliziert klingendes Gerde und Spekulationen in die Irre gewführt werden. Das fürchte ich auch! Ich schütze mich damit, dass ich versuche, zu allem, was ich sage eine Begründung zu nennen. Das ist natürlich kein Beweise, sondern wie Platon sagen würde eine "begründete Meinung".

Mehr ist mir nicht möglich. Und nun zur MS zurück: Wir sollten nicht ins Blaue hinein spekulieren (Miasmen, Darmflora, HERV usw.), aber wir müssen den Mut haben, begründete Meinungen zu haben. Denn nach Popper können sie verbessert oder verworfen werden.

Meine Angst ist, dass, wenn wir uns nur auf statistische und mikroskopische "Tatsachen" verlassen, dass wir uns immer mehr in einer Sackgasse verrennen und das Offensichtliche nicht mehr sehen.


Ich glaube - und das ist vermutlich nahe an einer Verschwörungstheorie dran - dass sich die Pharmaindustrie in Gemeinschaft mit Universitäten und MS-Gesellschaften auf einem profitablen Irrweg befinden. Er heißt "Autoimmun-Theorie".

Kurz: Wie brauchen mehr begründete Spekulationen, die sich am gesunden Menschenverstand messen lassen.

W.W.

PS: Natürlich ist der gesunde Menschenverstand ein neues und eigenes Thema, über das es viel zu sagen gibt. Aber bei der MS bietet er eine gute Orientierung, wenn man Gefahr läuft ins Dickicht von Oberflächenmolekülen und potentiellen Antigenen zu geraten.


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