Nach 10-15 Jahren führt praktisch jede MS zu einer Behinderung!? (Allgemeines)

Marc @, Dienstag, 15.05.2018, 12:28 (vor 6 Tagen) @ W.W.

Oder habe ich Sie doch missverstanden???:confused:

W.W.

Meine Aussage war, dass man Hypothesen basierend auf Nutzerverhalten in kleinen privaten Foren zum Thema MS nicht verlässlich für eine generelle Aussage zum Krankheitsverlauf einer landesweiten Population mit mehreren 100.000 Diagnosen treffen kann. Sie vermuten etwa 800.000 Fälle in D (??)

Womöglich haben sie Recht mit ihrer Annahme. Eine "verlässliche Statistik" können sie hieraus aber nicht erstellen.

Ich habe wenig Verständnis dafür, dass hinsichtlich der Häufigkeit der MS und ihre Zunahme in den letzten Jahrzehnten so im Trüben gefischt wird.

Woher sollen genauere Informationen kommen wenn Verdachtsfälle ggf. nicht gemeldet werden oder MS Patientenregister boykottiert werden?

Appropos Patientenregister, man könnte eigntlich annehmen dass skandinavische Kohortenstudien relativ "verlässlich" sind im Sinne, dass Neurologen dort nicht umbedingt aktive Teilehmer des "medizinisch-pharmazeutischen Industriellen Komplexes" sind.

Eine neue dänische Studie zeigt aber auch dort leider wieder eine "statistisch verlässliche" starke Zunahme der Diagnosen innerhalb der vergangenen 60 Jahre.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29720546

Besonders betroffen sind wohl auch hier wieder Frauen: die Häufigkeit der Diagnosen ist verdoppelt (vs. +25% bei Männern). Besonders Betroffen: Frauen über 50 Jahre. Tendenz steigend.

Diese Zahlen sind "verlässliche Statistiken". Der Rest wird wieder Spekulation: Geänderte Lebensführung, weniger Kindesgeburten, zunehmende Fettleibigkeit, mehr Zigarettenkonsum, geänderte Diagnosekriterien, führerer Einsatz von MRT,..

Hier dürfen sie wieder spekulieren..


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