Ich halte das, was Judith Haas und ein Herr Mäurer machen, für verhängnisvoll! (Allgemeines)

W.W. @, Montag, 16.04.2018, 18:13 (vor 240 Tagen) @ W.W.

Bevor jetzt jemand von den Definitionsverliebten zur Feder greift, will ich kurz erklären, was ich unter verhängnisvoll (ein Wort, das hoffentlich nicht justiziabel ist) verstehe.

1. Wenn Ärzte, denen eine besondere Erfahrung mit der MS zugeschrieben wird, sich lobend über eine neu auf den Markt gekommene Substanz äußern, dann müssen sie genau wissen, was sie tun. In den letzten Jahren gibt es Fälle genug, die zur Vorsicht mahnen - Fälle, von denen wir annehmen müssen, dass sie den MS-Experten bekannt sind, z.B. Natalizumab). Sie können sich also nicht damit entschuldigen, sie hätten vielleicht vorschnell gehandelt, denn das würde heißen, sie hätten aus den letzten Jahren nichts gelernt.

2. Durch ihr Urteil "verführen" sie MS-Betroffene zu gefährlichen Medikamenten.

3. Sie verstärken das unter kritischen Ärzten vorhandene Urteil, dass die, die von Pharmafirmen für ihre Aussagen in irgendeiner Weise belohnt werden, nicht objektiv urteilen können.

4. Die Rechtfertigung damit, man wolle den Erkrankten Hoffnung geben, wäre grauenvoll, weil dann bewusst mit dem Feuer gespielt würde.

5. Die Krankenkassenkosten werden durch die teuren MS-Medikamente in die Höhe gedrückt.

W.W.


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