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Langzeitverlauf (Allgemeines)

Lore Ipsum @, Sonntag, 15.04.2018, 17:31 (vor 238 Tagen) @ Nalini

Ich selbst kann derzeit etwas laufen, nicht lange, und auch langsam. Und niemand weiß, wie lange ich noch gehfähig sein werde.

Ich frage mich manchmal, ob ich glücklich leben könnte, so "fest im Rollstuhl", wie du formulierst. Kann mir jederzeit auch passieren.


Vielleicht kann man sich - nach einer längeren Zeit der Adaption - daran gewöhnen. Es gibt so viele Beispiele, denen das gelingt, nicht prominente, und prominente wie die Sportlerin Edith Wolf-Hunkeler (https://www.edith.ch). Übrigens gab es zu dem Thema bei Sallys einen interessanten thread, "Gelebte Inklusion?". All diesen Betroffenen gelingt es, ein Leben zu führen, das nicht nur Frust bedeutet, sondern auch Glück erlaubt.

Irgendwie muss es doch gehen .... ??? Ich hoffe es.

PS Eigentlich sollten - imho - darüber nur Leute urteilen, die SELBST in dieser Situation waren. Bitte seht es mir nach, aber Kommentare von NICHT BETROFFENEN Personen sind mir per se suspekt.

Hallo Nalini,

danke. Klar, kann man auch im Rollstuhl glücklich sein. Manche nicht selbst Betroffene Männer finden das sogar ganz besonders glücklich...

Aber... es gibt auch da glücklichere und unglücklichere Zustände. Bin bestimmt 20 Jahre nach der Diagnose noch sehr gut gelaufen und lange Zeit danach noch glücklich gefahren, deswegen ist es wichtig für mich zu wissen, wie es wohl nach 20, 25, 30, 35 oder 40 Jahren aussieht.

Mit Sätzen wie 'Ich bekam die Diagnose vor 20 Jahren und ich laufe noch gut‘ kann ich nicht so viel anfangen, denn die Situation kenne ich aus eigener Erfahrung.

Was aber ist nach 25, 30, 35, 40, 45, 50,... Jahren??? Gibt es dazu wirklich keinerlei Erfahrungen bzw. Erhebungen?

--
MS ist behandelbar, aber nicht heilbar.

Toll, dass hier dennoch so viel diskutiert wird, denn eigentlich gibt es nicht viel zu sagen über MS, ausser Sale Merde.


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