Wo gibt es eine MS-Therapieberatung wie beim Bankberater bei der Geldanlage? (Allgemeines)

Floyd @, Hannover, Freitag, 13.04.2018, 17:49 (vor 130 Tagen) @ agno

Oder auch nicht.

Zur Bank
Wann liegt eine Falschberatung vor?
Entscheidend für einen Anspruch auf Schadensersatz ist zunächst das Vorliegen einer Falsch- oder Schlechtberatung durch die Bank. Grundsätzlich ist erst dann von einer Falschberatung durch die Bank auszugehen, wenn Aufklärungspflichten verletzt worden sind und dem Beratenden dadurch ein Schaden entstanden ist. So liegt Aufsichtsrechtlich eine Falschberatung durch eine Bank vor, wenn diese die Normen des WpHG nicht erfüllt.

Die Details des Bankvertrages werden dabei durch die Informationspflichten des § 31 Abs. 3 WpHG in Verbindung mit § 5 Abs. 2 Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung (WpDVerOV) geregelt. Auch besteht seit Jahr 2010 eine Aufzeichnungspflicht, welche die Erstellung eines Beratungsprotokolls nach jeder Anlageberatung regeln soll. Durch das Schuldverschreibungsgesetz soll es Anlegern ermöglicht werden, ihre Ansprüche aus einer Falschberatung durch eine Bank bei Wertpapiergeschäften besser durchsetzen zu können. Anlageberatungen von Privatkunden werden daher stets protokoliert und es ist dem Kunden eine Ausfertigung des Protokolls auszuhändigen.

Zum Arzt

Falschberatung vom Arzt
Lesezeit: ca. 9 Minuten
Die Falschberatung ist eine häufige Ursache für einen Schaden und ist damit auch oft ein Grund von Schadensersatzansprüchen der Beratenden. Besonders weitreichende Folgen für den Beratenden kann eine Fachberatung durch einen Arzt haben. Wie bei anderen beratenden Tätigkeiten auch, muss der Arzt seinen Patienten hinreichend beraten. Dementsprechend ist auch hier der Raum für mögliche Falschberatungen gegeben.

Doch im Gegensatz zu anderen Berufen, die auch beratende Elemente enthalten, ergeben sich bei der Beratung durch einen Arzt einige Besonderheiten. So ist beispielsweise die Wahl der Behandlungsmethode, solange diese dem medizinischen Standard genügt, die Sache des Arztes. Der Arzt braucht dem Patienten die in Betracht kommenden Behandlungsmethoden nicht zu erörtern, wenn diese gleich erfolgsversprechend und zu den üblichen Behandlungsmöglichkeiten zählen. Anders hingegen sieht es bei Behandlungsmethoden aus, die ernsthaft umstritten sind und zu unterschiedlichen Belastungen oder unterschiedlichen Risiken und Erfolgschancen führen. Liegen also solch unterschiedliche Behandlungsmethoden vor, muss i.S.d. Selbstbestimmungsrechts des Patienten eine genaue Risikoaufklärung erfolgen. Liegen also unterschiedliche Behandlungsmethoden vor, hat der Arzt diese seinem Patienten oder Klienten zu vermitteln. In einem solchen Fall kann sich der Patient auch für die vermeintlich schlechtere Behandlungsmethode entscheiden.

Nun denn: solange die Ursache der MS ungeklärt ist und alle den gängigen Mist verordnen kann man nix machen, its the greatest in the world for all times.

https://youtu.be/PHhlHhWGUhw


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