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Contentklau als Geschäftsmodell (Technik)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Sonntag, 11.03.2018, 23:48 (vor 197 Tagen)

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Diese Freya auf der Lichterscheinseite (die ich jetzt bewusst nicht verlinke!) sammelt allen möglichen Content im Volltext und stellt den auf ihrer Seite, mit einer ordentlichen Menge an Begriffen im Footer.

So finden Suchmaschinen ihre Seite interessant. Mit so viel Inhalten kann immer was passendes gefunden werden.
Im rechten Drittel ihrer Seite hat sie ein Googlewerbemodul eingebunden. Wenn nun ein Besucher ihrer Seite dort einen "Affiliate-Link" anklickt, bekommt sie für dieses anklicken Geld. Je häufiger geklickt wird, desto mehr Geld bekommt sie.

Wie (nicht nur) Faxe herausgefunden hat, ist ihre Adresse hinter "Domains By Proxy" maskiert. So eine "Registration Private" kostet mittlerweile nur noch ab -,49 €/monat, erschwert jedoch den Zugriff auf den Domaininhaber wesentlich. Bis die Ermittlungsbehörden in (z.B. in diesem Fall) Scottsdale, Arizona ermitteln, muss schon ein kräftiger Vorwurf im Raum stehen.

Ob ein Autor sich so eine Klageprozedur antun wollen würde, glaube ich nicht. Auch wenn dem Autor das Umfeld (u.a. der Kopp-Verlag,"Treue und Ehre" und "Götterdämmerung") sicherlich nicht gefällt.
.............

Ich vermute dass es Contentpiraten gibt,

Die von Agno angesprochenen "Contentpiraten" (s. SZ-Link unten) hatten aber einen ganz anderen Ansatz als selbst Geld zu machen.
Ihnen ging es um die Befreiung von Zwangswerbung, um den Einsatz von Adblockern.

"Die Bild-Zeitung hatte in der vergangenen Woche die Nutzer von Werbeblockern aus ihrem Onlineangebot ausgesperrt. Allerdings kursierten bereits kurze Zeit später entsprechende Filterbefehle im Netz, um die Sperre zu umgehen, unter anderem im Forum von Golem.de. Dementsprechend lässt sich Bild.de weiterhin mit eingeschaltetem Adblocker betrachten." .. [was ich trotzdem nicht unbedingt für erstrebenswert halte]

Zitatquelle: Golem.de
(Anmerkung in [] von mir]


P.S.: So ähnlich?
http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/medien-content-piraten-stellen-bildplus-inhalte-offen-ins-netz-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-151023-99...

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