Kritischen Geistern rate ich von dieser 'Rezension' ab (Allgemeines)

jerry @, Montag, 12.02.2018, 14:44 (vor 274 Tagen) @ agno

Hallo,

der Artikel könnte auch schlicht ungerecht sein zu Claudia Hontschik. Günther Brandstetter ist ganz offenbar Medizinjournalist beim Standart.at - und kommt zu dem Schluss:

Letztendlich stellt sich aber doch die Frage, für wen dieses Stück Betroffenheitsliteratur geschrieben ist. Für an MS erkrankte Menschen wohl eher nicht (wg. 'Hoffnungslosigkeit'.)

Wer das Interview mit Frau H. gesehen hat, erlebt in den Nebensätzen des drei Minuten langen Videos eine lebenslustige Frau, die auch davon erzählt, was alles sie so an Anregendem unternimmt, und dass sie in dem Buch Normalgesunden halt das große 'Aber' mal erläutern wolle, nämlich wie schwierig Alltagsbarrieren den Behinderten ihre Unternehmungslust machten, die Gesunden als solche überhaupt nicht auffallen würden.

Also nix MS-Trauerkloß mit Betroffenheitsliteratur, von der die Autorin nicht wisse, für wen (!) diese geschrieben sei!

Was standard.at so für mutmachend hält, ist unten auf der Seite der 'Rezension' verlinkt:

MS in Schach halten

...neue Tablette gegen MS-Schübe

Mögliche Therapie gegen MS entdeckt

Wenn man dann bedenkt, dass die Autorin offenbar die Ehefrau des medizin(system)kritischen Arztes Dr.Bernd Hontschik ist, dann würde ich meinen:

Ein Schelm, der Böses dabei denkt, also dem Verriss des Buches durch Herrn Brandstetter, der Claudia Hontschik eingangs wie folgt charakterisiert:

Sie hat sich stets gegen die medikamentöse Basistherapie entschieden. Sie wollte einen alternativen Weg gehen, der sich letztendlich als äußerst beschwerlich entpuppt.

Heißt im Umkehrschluss: Das könnte die ja anders haben?! :wuerg:


Zornige Grüße, jerry


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum