'Multiple Sklerose - Eine Einführung' von Wolfgang Weihe in der 6.Auflage (Allgemeines)

W.W. @, Mittwoch, 31.01.2018, 14:00 (vor 316 Tagen) @ Nalini

Ich habe schon etwas reingelesen und herumgeblättert. Es hat einen leichten und lockeren Schreibstil und hebt sich damit angenehm ab von einigen recht knochentrockenen schulmedizinischen Ratgebern. Durch viele (anonymisierte ;-) ) Fallbeispiele wird die Materie lebendig. Durch diesen Schreibstil und durch einige der Kernbotschaften des Buches nimmt es den Neubetroffenen etwas von der Schwere, die nach solch einer Diagnose auf einem lastet. Für diejenigen Betroffenen, die bisher nur die Schulmedizin kannten, es ist eine schöne Einführung in einen Denkansatz, der jenseits der Schulmedizin etwas versuchen möchte.

Das freut mich zu hören!:-) Ich traf mich gerade mit meinem Freund im Café Vetter, der meinte, wenn man MS habe und mein Buch lese, könne man sich nur noch erschießen.

Er meint vermutl8ch meine "nihilistische" Haltung, aber mich hat das deprimiert, weil ich ja gerade ein Buch schreiben wollte, das Hoffnung macht.:-(

Ich antwortete ihm: Wenn ich einen kleinen Schlaganfall im Rahmen eines Metabolischen Syndroms hätte. was ja einem Schub bei der MS entsprechen würde, dann könnte ich dieses Ereignis ja auch so deuten, als würde das Schicksal an meine Tür klopfen würde, und ich würde aufhören zu rauchen oder Übergewicht zu haben.

W.W.

PS: Vor allem kritisierte er mein Hin und Her im Cortison-Kapitel. Wäre die Beck-Studie nun gut oder schlecht gewesen? Gerade hier meinte ich, mich um eine abwägende Haltung bemüht zu haben.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum