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Rollstuhl e-fix - Eine Anwenderbemerkung (Technik)

motorschiffbesitzer @, Montag, 22.01.2018, 14:17 (vor 242 Tagen) @ kerstin

Hat jemand von euch Erfahrung mit e-motion oder e-fix, oder mit anderen Modellen gute Erfahrungen?

Hallo Kerstin,

ich bin überzeugter e-fix - User und würde mich schon als so etwas wie ein Power-User bezeichnen. D.h. der ist in meiner "Tages-Radius-Bewegungs-Infrastruktur" fester Bestandteil. Ohne ihn würde meine Infrastruktur zusammenbrechen.

Als "Power-User" bleibt es nicht aus, dass man auf Sachen stößt, die das Prädikat "Jetzt nicht ernsthaft:-(" bzgl. des Produktes (und Sanitätshauses) verdienen.

Meine Enstscheidung ist aus zwei Hauptgründen auf den e-fix (und nicht e-motion) gefallen.

1. Ich sah damals schon meine mangelnde Handkraft und Koordination kommen, was volle Konzentration auf die Fortbewegung (bei mir) verlangt. Also nicht während der Fortbewegung - wie jetzt - auch mal in der Gegend rum gucken.;-)

2. Ich will während der Fortbewegung eine Hand frei haben, z.B. zum Tür öffnen, Kaffeetasse während der Fahrt halten, ...

Da ich mir meine Infrastruktur schon grob vorgestellt habe, wollte ich das neue System mit dem Lithium-Ionen-Akku (Der ist auch "flugzeugtauglich". Ich werde es dieses Jahr "ausprobieren").
Dafür musste ich eine wirschaftliche Zuzahlung machen.
Bei dem Akku, bleibt ein Faltrollstuhl, ein Faltrollstuhl. Beim alten e-fix System ist der Rollstuhl nicht mehr faltbar.
Mein System - eines der Ersten - hat keine Bluetoothvorbereitung, die bekomme ich gegen Aufpreis. Damit kann man den Rollstuhl u.a. per kostenpflichtige APP (~400€) über das Smartphone steuern.
Absolut nicht nötig, aber bestimmt ein schönes Männerspielzeug.

Geschwindigkeitstechnisch denke ich, dass man mehr als 5 km/h damit nicht sicher bändigen kann.

Die Möglichkeit, sich mit den Reifen auch mal manuell fortzubewegen ist nett, aber bei einem ernsthaften Vorhaben in der Richtung sind die Räder unbrauchbar, weil zu schwer (~ 11kg pro Rad).
Dafür ist es ein Steckachsensystem, d.h. man kann für solche Fälle die Räder gegen Leichtere ("Standard von irgendeiner Firma") tauschen, wenn man welche hat.

Das Rollstuhlgewicht ist bei dem Antrieb bzgl. der Fortbewegung egal. Der Elektromotor macht alles mit. Vielleicht ist ein robusterer Rollstuhl sogar von Vorteil. Denn die Elektrofortbewegung setzt die "Lebenerwartung" des Rollstuhl definitiv runter.

Natürlich handelt es sich bei dem System nicht. um ein Offroadsystem. Dafür kann man sich auch im Haus damit prima fortbewegen.

Bei mir wurde der vorhandene Aktivrolli für die e-fix Erweiterung umgebaut.

Ich will jetzt schnell entscheiden, damit ich beweglicher bin, wenn ich die Kur mache.

Ich war mit meinem Teil jetzt schon 2mal in der Reha (mit langen Wegen auf dem Gelände) und will ihn dafür nicht mehr missen. Ohne hätte mir der Weg zu den Therapien gereicht. Da hätte ich gar keine Therapie mehr gebraucht (korrekterweise absolvieren können). Natürlich gab es auch einen Schiebeservice - also jetzt nicht der in meinen Reifen.

Mit anderen Systemen habe ich keine Erfahrung.

Ansonsten bei weiteren Fragen immer los.

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