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Der Umgang mit Ungewissheit. (Straßencafé)

motorschiffbesitzer @, Montag, 08.01.2018, 21:28 (vor 287 Tagen) @ agno

Die „Theorie U“ des deutschen MIT-Forschers Otto Scharmer gibt im Umgang mit Ungewissheit einen neuen, Denkansatz. Sein Gedanke lautet: Wie sich eine Situation entwickelt, hängt davon ab, wie man an sie herangeht. Von der eigenen Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. Man erkennt Potenziale und Chancen indem man zunächst auf sich selbst achtet.

Ich kenne mich "bewusst" damit gar nicht aus und höre das zum ersten Mal. Erscheint mir aber plausibel. Man muss halt seine Überzeugung entwickeln.

hmm, eigentlich wollte ich die Herangehensweise von ja/nein als nutzlos darstellen.

Ich halte sowas für bedenklich. Allzu schnell versteckt man sich hinter Substanzlosem und möchte vielleicht dabei Weisheit suggerieren. Das wirkt für auf mich unehrlich. Ggf. betrügt man sich selbst.

"Ich weiß es nicht" als aufrichtiges Statement ist wertvoller als irgendwas erzählen.

Wenn man jetzt in irgendwelche Theorien vordringen will, würde ich sagen, dass man bei dem Statement "Ich weiß es nicht" mehr Vorsicht walten lässt, als wenn man so tut als ob es einen zufriedenstellenden Standpunkt gibt.

Puh, abgefahren!

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