Guten Morgen, nochmal grundsätzlich (Allgemeines)

Nalini @, Sonntag, 07.01.2018, 10:05 (vor 192 Tagen) @ Boggy

Was also, frage ich mich, hat jemand davon, wenn er/sie weiß, daß ihre/seine MS in einer Zeit größerer Belastungen entstanden ist?

...

Was also habe ich davon, so etwas zu wissen? Was könnte es für mich so wichtig machen?

Was habe ich davon, so etwas zu wissen?

Es ist bei mir übrigens keine absolute Gewissheit, aber eine relative Gewissheit, so dass Kopf, Herz und Bauch dazu JA sagen.

Ich weiß nun, wo die Grenzen meines Körpers liegen, und weiß, welche Lebensweise ihm offenbar ganz und gar nicht gefällt. Dies waren, um es nur anzudeuten, zum Beispiel Dauerstress, negative Gedanken und Ängste, teilweise unregelmäßige Ernährung, was für meinen Konstitutionstyp gar nicht gut ist, fehlende Entspannung, wenig Sonne und Bewegung im Freien.

Leider ist es halt passiert, Schicksal, mein Körper hat kräftig "gemault", und jetzt muss ich mit den vielen Rückenmarkherden weiterleben, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können und die meine Gehfähigkeit erheblich einschränken. Aber ich bin nun gewarnt, und weiß nun, dass mir eine bestimmte Lebensweise gar nicht gut tut. Würde ich so weiterleben wie damals, wer weiß, was passieren würde? Wieder solche Donnerschübe? Oder vielleicht eine andere doofe Erkrankung, für die ich auch noch eine Disposition habe?

Was wäre nun, wenn nicht engagierte und über den Tellerrand hinausblickende Mediziner ;-) flowers darauf hinweisen würden, dass solche Dinge zur Entstehung einer schweren Erkrankung beiträgen KÖNNTEN? Wäre es günstiger, nur Mediziner zu haben, die einem sagen, dass bisher gar nichts wissenschaftlich nachgewiesen ist, und ich könnte gerne das alte stressige Leben weiterführen, denn das würde auf meine Nervenerkrankung keinen Einfluß haben? Nein, lieber nicht.

Ich denke, Krankheiten können nicht grundsätzlich vermieden werden. Denn da spielen Dinge mit wie Schicksal, Verstrickung usw. Aber in einem gewissen Rahmen kann man durch eigenes Tun zumindest den Versuch unternehmen, der Krankheit entgegenzuwirken und die heilenden Kräfte im Körper zu unterstützen.

Ach ja, bekommen alle irgendwie überlasteten Menschen MS ? ...
Falls nicht, wozu dann das Ganze ...?

Ach menno, Boggy. Ist nicht längst geklärt, dass MS und viele andere chronische Erkrankungen häufig multifaktoriell zustandekommen? Dass es mindestens noch eine entsprechende körperliche oder genetische Disposition braucht? Oder vielleicht noch weitere Faktoren, die dann einfach ungünstig zusammenspielen?


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