Wenn der Körper die Seele krank macht (Allgemeines)

Nalini @, Dienstag, 05. Dezember 2017, 18:14 (vor 7 Tagen) @ IceUrmel

Mir kommt der umgekehrte Weg dabei jedoch zu kurz. Gerade weil ich das selbst erlebt habe und viele Menschen kenne, denen z.B. jahrelang erzählt wurde: Sie haben Stress.

Doch es lagen körperliche Ursachen vor, die einzig und allein Schuld an der Symptomatik waren (Tumore, Schilddrüsenfunktionsstörungen, endokrine Erkrankungen etc.). War das eigentliche Problem erkannt, sprach keiner mehr von Stress als Auslöser.

...

Deshalb würde ich jedem, der eine dauerhafte psychische Beeinträchtigung bzw. merkbare Wesens-oder Verhaltensänderung selber spürt oder durch Freunde darauf aufmerksam gemacht wird, raten, auf der körperlichen/organischen Ebene zu suchen. Und zwar gründlich.

Hallo Ice Urmel,
gut, dass du nochmal schreibst.
Meine Antwort auf dein Posting war zunächst so ein bisschen ein unwilliges Brummen, mit einem Unterton, was will Ice Urmel eigentlich? Ist doch klar, dass Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele bestehen, und dass diese Wechselwirkungen nicht nur in eine Richtung gehen.

Dann aber habe ich nochmal genauer in deinen link geschaut, in den Artikel. Dann ist mir erst richtig klar geworden, was du meinst. Dass nämlich Fälle von Depression oder sonstigen psychischen Störungen anscheinend ganz banale körperliche Ursachen haben können, wie zum Beispiel ein Kalziumüberschuss oder die seltene Erkrankung Porphyrie. So zumindest steht es in dem Artikel. Ich selbst habe davon nie gehört.

Und da gebe ich dir völlig Recht, an sowas sollte man auch denken, wenn ein entsprechendes Leiden auftritt. Es kommt statistisch betrachtet vielleicht nicht sehr häufig vor, aber wenn es vorkommt, wäre eine Fehlbehandlung in der Tat dramatisch.


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