Bach, das Denken und die übrigen Fähigkeiten unseres Gehirns (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 30. November 2017, 12:39 (vor 13 Tagen) @ Michael27

Ich finde grundsätzlich die enorme Vielfalt an Symbolik aus der Zeit des (ausgehenden) Mittelalters bis vielleicht ins 18. oder 19. Jahrhundert in Musik und vor allem Malerei faszinierend. Es ist immer wieder beeindruckend, bei Bildern aus dieser Zeit die Erklärungen zu lesen für Bildaufbauten, bestimmte Symbole, versteckte Botschaften, etc. - was wir alles nicht mehr wissen, nicht mehr verstehen, nicht mehr dafür empfänglich sind. Da ist uns ein riesiger Schatz verloren gegangen. Uns muss man das alles mühsam erklären, was viele Menschen damals intuitiv verstanden haben.
Ich glaube, dass wir bei der Musik heutzutage noch näher an diesem intuitiven Verständnis und diesem Zugang dran sind als bei der Malerei - oder geht das nur mir persönlich so ?

Interessant! Ich sprach mit meiner Frau beim Frühstück über das "Verschüttete", was jungen Menschen vielleicht in der Hektik der Zeit verloren gegangen ist. Woran sie sich sehnsuchtsvoll, aber doch nur sehr vage erinnern, wenn ein Lied aus alten Zeiten ertönt, so wie uns "Stille Nacht, Heilige Nacht" ergreift.

Ich stimme Ihnen bei Bach ausdrücklich zu: Er hat nicht "konstruiert", es war intuitiv. Wenn man kitschig sein wollte, könnte man sagen, er war Gott näher. Aber ich bin weder ein überzeugter Christ, noch ein überzeugender.:-(

W.W.


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