Beeinträchtigt die MS die Denkfähigkeit? (Allgemeines)

Boggy, Montag, 27. November 2017, 13:52 (vor 14 Tagen) @ W.W.

Was mir bei mir besonders unangenehm auffällt, ist, dass ich nicht nur ungeduldig werde und "fahriger" denke, sondern auch, dass ich "unleidlich" werde, also gereizt reagiere.

Das geht mir ähnlich.
Ich halte das für eine natürliche Reaktion.
Wir sind sehr an der Bewältigung einer "Aufgabe" interessiert und merken dann nach und nach, daß uns das nicht so gelingt, wie wir es wünschen,
daß es schwieriger wird, trotz größerer Anstrengung,
und wir allmählich in Frustration geraten,
und eventuell beginnende Gefühle von Ohnmacht erscheinen, usw.

dann kommen Gefühle wie Gereiztheit, und Aggressivität, als Begleitung oder Nachklang,
als Aufbegehren und es dennoch schaffen wollen, (die Aufgabe ist vielleicht weiterhin unbewältigt, oder nur unbefriedigend gelöst; oder man kann keine weiteren, eventuell von außen kommenden Anforderungen mehr ertragen, und will sich dagegen wehren),
als natürliche Reaktionen. (Überlastungssituation)

Man ist denen allerdings nicht völlig ausgeliefert, sondern kann sie bewußt wahrnehmen, und auf innere (meditative) Distanz gehen (mal mehr, mal weniger, mal gar nicht).

Notfalls nehme ich mich selbst ganz "aus dem Feld" - vermeide eine Weile den Kontakt mit Menschen, bis ich wieder kommunkationsfähiger werde.

Irgendwie so ...

Gruß
Boggy

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.


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