Beeinträchtigt die MS die Denkfähigkeit? (Allgemeines)

W.W. @, Montag, 27. November 2017, 12:56 (vor 16 Tagen)

Darüber spricht man ungern. Unter der Hand meint man wohl: Eine leichte MS beeinflusst die Denkfähigkeit nicht, eine schwerere schon.

Ich glaube das auch. Aber das ist nur ein Glaube (Glaube - Glauben???). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass meine Denkfähigkeit nach den Hirnblutungen stark eingeschränkt ist: das Tippen fällt mir schwer und alles, was ich schreibe, strotzt vor Fehlern, ich kann rechts und links nicht unterscheiden, kann Gesichter nicht wiedererkennen und kann mich morgens (in ausgeruhtem Zustand) 2-3 Stunden konzentrieren und nachmittags noch einmal .

Meine Hirnleistung ist also deutlich eingeschränkt, aber warum betone ich das so? Weil ich meine, man könne mit einer eingeschränkten Hirnleistung am besten umgehen, indem man sich schont - und nicht indem man trainiert, trainiert, trainiert. (Je mehr man seine Hirntätigkeit stimuliert, desto schneller ermüdet man!)

Das Malu-Dreyer-Phänomen scheint mir darauf zu beruhen, dass sie 1. eine vorwiegend spinale MS hat und 2. vernünftig mit ihrem Fatiguesyndom umgeht.

W.W.


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