Die Entzündung im Gehirn... (Allgemeines)

W.W. @, Montag, 27. November 2017, 09:09 (vor 14 Tagen) @ agno

Ich glaube, an sich ist die Entzündung eine vernünftige Maßnahme des Körpers, mit einem Angriff (Verletzung) zurechtzukommen. Diese Art von Entzündung sollte man vielleicht lindern, aber nicht unterdrücken.

Dann gibt es eine Entzündung, die fehlerhaft auftritt. Das scheint bei den Autoimmunkrankheiten der Fall zu sein. Diese müsste man "logischerweise" bekämpfen. Colitis? Hashimoto? Lupus erythematodes?

Und wozu gehört die MS? Seit Jahrzehnten behaupte ich, dass die MS eine natürliche Abwehrmaßnahme ist und nicht bekämpft werden sollte. Hier widerspreche ich Renate_S., die die MS für einen Prozess hält, der außer Rand und Band geraten ist.

Wer Recht hat? Ich weiß es nicht. Oder eigentlich doch: Ich bin mir sicher, dass man die entzündliche Aktivität im MS-Herde durch Megadosen von Cortison nicht bremsen darf. Da bin ich mir ganz sicher! Beweis: Die Opticusneuritis-Studie: Wenn frische MS-Herde so früh wie möglich mit Cortison behandelt werden, heilen sie nicht besser ab, als wenn man gar nichts tut. Es gibt keinen überzeugenderen Beweis.

W.W.


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