Wäre die Abwesenheit von MS...... (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 19. Oktober 2017, 13:12 (vor 35 Tagen) @ Max

Ich merke, dass ich es etwas anders meine, obwohl alles so honigkuchengleich klingt: Ich meine, wir können die Wirklichkeit der Welt nicht erkennen. damit auch nicht die Wirklichkeit der MS. Sie wird uns immer verborgen bleiben, auch wenn wir noch so tief ins Submikroskopische forschen.

Aber wenn wir (wie Kant meint) die Wirklichkeit nie erfassen können, dann können wir ihr dennoch ein Gesicht geben, nämlich unser eigenes.

Die Frage ist nur; Ist dieses persönliche Gesicht, dass uns die Welt zuwendet, nichts als ein Traum, eine Einbildung? Oder zerfließen Begriffe wie Traum, Einbildung, subjektive Wahrheit in einer Welt, in der die Wirklichkeit nicht erkennbar ist.

Entsteht so eine sehr subjektive, romantisch beseelte Welt? Ist also (fast) jede Weltsicht wahr, wenn sie sich den Gesetzen der Logik und der Naturgesetze beugt? Und wäre man nicht ein Idiot, wenn man nicht Pipi Langstrumpf wäre?

Kurz: Wenn die MS zu mir spricht, mich an etwas hindert und mir einen neuen Weg zeigt, ist das Dahlkesche Psychomythologiw? Oder eine sehr verständliche Reaktion auf eine unverstehbare Welt?

Unsere Subjektivität wird zu Unrecht in den Dreck gezogen. Sie muss - ganz im Gegenteil - eine neue Wertschätzung erfahren!

W.W.


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