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Beschränkte Horizonte (Allgemeines)

motorschiffbesitzer @, Freitag, 13. Oktober 2017, 14:16 (vor 61 Tagen) @ Karo

Ich gerate vielleicht auf ein quasi-philosopische Schiene.

"Quasi", weil ich mir dabei die Fragen stelle, ob ich die Gesellschaftentwicklung für gut halte, ob ich Vorbilder für das m.E. richtige Verhalten habe und Impulse suche, die mich lehren das Verhalten der Vorbilder nicht nur für gut zu befinden, sondern dem auch nachzueifern und vielleicht weiter zu entwickeln versuche. Und die ersten Fragen durch die Realität beantwortet werden, imho.

Veränderung ist ohne ernsthafte Erkrankung vielleicht auch gar nicht notwendig oder sie könnte sich ganz anders vollziehen als mit MS.

Oft hört man, dass durch die Erkrankung erkannt wird, was wirklich wichtig ist. Ich verstehe sie aber als Chance noch einen Schritt weiterzugehen. Nämlich eine menschliche Entwicklung in eine Richtung, die man gerne hätte aber das Umfeld und Zwänge diese Entwicklung gebremst haben.

Da muss also erst eine MS kommen, um die Interaktion in ihrer Wichtigkeit mit dem Umfeld und den Zwängen unwichtiger erscheinen zu lassen.

Aber ich verstehe nicht ganz, was du mit Wesensveränderung meinst. Ein sanftmütiges Lamm verwandelt sich durch ein katastrophisches Ereignis wie MS doch nicht in einen reißenden Wolf (oder umgekehrt)? Es ist dann vielleicht anders sanftmütig, aber bleibt aber Lamm, denke ich.

Doch ja, das meine ich im Prinzip.

Beispiel: Benutzte man vorher einen Sprachstil, der beim Gegenüber - ggf. unbewusst - Druck erzeugt hat, so kann man sich gemäß des kathegorischen Imperativs - vielleicht wider seines gewohnten Umfeldes "verbessern".

Zugegeben, das

Wenngleich ich manchhmal zweifel, ob das so pauschal ausreichend ist.

soll darauf hindeuten, dass ich keine Allgemeingültigkeit in der Chance "Reframing einfacher durchgeführt durch MS" sehe.

PS: Klingt wahrscheinlich alles etwas "verwurstelt". Mein Brain ist aber gerade durch.
Wochenende - jippie.

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»Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.« Albert Einstein


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