Eine interessante Überlegung lautet so: (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 12. Oktober 2017, 10:04 (vor 61 Tagen)

(Ich habe sie im DMSG-Forum gelesen.) Was nutzt mir die ganze Statistik? Sie mag für Verkäufer interessant sein, für den Einzelnen jedenfalls nicht. Macht ein Medikament bei 23% Krebs, kann ich doch zu den glücklichen 77% gehören. Und wenn Rauchen Krebs macht, vielleicht bin ich ja wie Helmut Schmidt. Und wenn man noch so achtsam und vorsichtig lebt, es kann einem trotzdem ein Ziegelstein auf den Kopf fallen.

Es scheint fast so zu sein, als mache uns die ganze Statistik ganz unnützerweise verrückt...:confused: Ich glaube das nicht. Mein Argument ist ganz einfach: Wenn ich zwei Herzinfarkte erlitten habe und glimpflich davongekommen bin, kann ich durch eine vernünftige Lebensweise dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit, einen dritten zu erleiden, gesenkt wird: mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 80%.

Das wäre meine erste Regel des gesunden Menschenverstandes. Meine zweite lautet: Wer sich in Gefahr begibt, kann darin umkommen. Darum bin ich gegen Atomkraftwerke.

W.W.

PS: Das Problem ist oft, dass die, die sich so gut ausdrücken können, so überzeugend wirken!


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