Nutella und Leberwurst (Straßencafé)

Karo, Mittwoch, 11. Oktober 2017, 13:31 (vor 6 Tagen) @ stefan

ja, die verführung zu freude ... wobei die freude ja eigentlich schon die verführung ist ...

aber weil ich so gerne den advocatus diaboli spiele, sei der einwand erlaubt, ob nicht hin und wieder auch ein gewisser reiz darin liegen könnte, ständig und überall irgendwelchen verführungen zu erliegen? weil – wenn auch nur in sehr seltenen ausnahmefällen – die kraft manchmal in der ruhe liegt? in der stille?

:-)

Oh, da habe ich nun einen fatalen Fehler gemacht, wie konnte das passieren? So wird das nichts mit advocatus diaboli!

:-(

Falsch:

ob nicht hin und wieder auch ein gewisser reiz darin liegen könnte, ständig und überall irgendwelchen verführungen zu erliegen?

Richtig:

ob hin und wieder auch ein gewisser reiz darin liegen könnte, nicht ständig und überall irgendwelchen verführungen zu erliegen?

Denn der Gedanke ist ja, dass selbst die verführerischste Verführung ihren Reiz verliert, wenn ausnahmslos alles verführerisch sein soll ... das ist so wie jeden Tag ein süßes Nutella-Brötchen zum Frühstück, wer hält das aus?

Wer würde sich da nicht insgeheim nach einer herzhaften Leberwurst auf beinhartem Vollkornbrot sehnen? Dick mit scharfem Senf bestrichen?

Aber möglicherweise hat die Dialektik von Nutella und Leberwurst mich auch überfordert, weshalb es dann zu diesem fatalen Fehler kam.

ich [...] mache einfach, was mir gerade gefällt.

Das ist sehr schön, solange du nicht verglühst in dem Feuerwerk aus Esprit, Verve und Lebensfreude, das du mit deinem Thread gerade gezündet hast ...

:-)


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