Betonung der Stärken statt Stigmatisierung (Allgemeines)

stefan ⌂ @, Berlin, Dienstag, 10. Oktober 2017, 23:01 (vor 6 Tagen) @ W.W.

Möglicherweise ein Grund, die Ufos hier eher zu meiden, denn was hier zuletzt und schon soo lange abgeht an zynischem Rauswurf, Verstecken der Kritik im Separee... (der Fisch stinkt vom Kopf), die ständigen Wiederholungen, der betörende Verve einer Demenzstation..., das legt nun alles nicht immer für mich überzeugend dar, wie großartig lebendig, kreativ, frustrationstolerant, sexy, reflektiert, interessant, verführerisch... Menschen mit solch einer Diagnose weiter bzw. überhaupt erst sein können.


Lieber Stefan,
ich kann mich wirklich nur wundern, warum man es dir nicht recht machen kann. Das Vielfältige, das Kontroverse, kurz das Bunte, wo findet man das mehr als hier??! Und ich finde überhaupt nicht, dass Philipp übel mitgespielt wurde.

Dabei fällt mir ein: Erstaunlich war nicht, dass Sokrates den Schierlingsbecher trinken musste, erstaunlich war, wie lange die Athener Sokrates ertragen haben.

W.W.

Lieber Wolfgang;

der Text, die Art und Weise wie jener Rauswurf hier gerade sarkastisch zelebriert wurde fand ich erschreckend, ich wollte widersprechen, habe es getan. Dass es dann schnell versteckt wurde, statt sich offen damit auseinanderzusetzen - spricht Bände.

Ob das hier nun bunt, widersprüchlich, vielfältig und kontrovers ist oder auch nicht - wir dürfen unterschiedliche Wahrnehmungen behalten - hier bleibt mehr oder weniger alles freiwillig, der Schierlingsbecher, mir erscheint der grausam - was für eine düstere Idee.

Zumal, wir schweifen weiter ab, - wie großartig lebendig, kreativ, frustrationstolerant, sexy, reflektiert, interessant, verführerisch... (in spe) Menschen mit solch einer Diagnose weiter bzw. überhaupt erst sein können, war mein letzter Text, und dabei möchte ich es bewenden lassen.

Solch eine hoffnungsvoll ressourcenbetonende, wertschätzende Betrachtungsweise auf Dich, mich, andere..., mir erscheint das wichtig, gerade wenn hier davon phantasiert wird, jemand hätte den eigenen Partner einzig und alleine wegen solch einer Diagnose verlassen.

Alles Gute!

Stefan


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