Betonung der Stärken statt Stigmatisierung (Allgemeines)

stefan ⌂ @, Berlin, Dienstag, 10. Oktober 2017, 21:28 (vor 6 Tagen) @ Nalini


Ich kenne Fälle im Bekanntenkreis, da kam es zur Trennung, als einer der beiden schwer erkrankte oder durch einen Unfall schwere Behinderungen erlitt. Und als Grund bekannte die Person, die die Initiative zur Trennung ergriff, relativ offen, dass sie mit den Behinderungen und den damit verbundenen Veränderungen des Lebensstils nicht zurecht kommt.

Natürlich kommt das nicht in jedem Fall vor (Gruß an W.W.), aber es kann vorkommen, und es kommt gelegentlich vor. Übrigens können nicht nur Partnerschaften daran zerbrechen, sondern auch Freundschaften. Aber das muss ich euch ja nicht erzählen ...

Wenn jemand freimütig einen einzigen Grund anführt, warum es angeblich zur Trennung kam, dann kommt mir das mehr als naiv vor, wenn derdiedasjenige und andere das so glauben (wollen). Da ist jemand ein Stein auf den Kopf gefallen und so ;-)

Für Freundschaften sehe ich das auch so, und wenn die Diagnose/... eine Freundschaft zerbricht, dann war es vielleicht doch eher eine Bekanntschaft?!

Zumal - warum gerade in einem Kreis entsprechend Betroffene so eine Geschichte dermaßen erzählen? Im Prinzip finde ich das unnötig stigmatisierend,

jemand der mit solch einer Besonderheit lebt... wird dadurch doch vielfältig noch viel interessanter:-)

Möglicherweise ein Grund, die Ufos hier eher zu meiden, denn was hier zuletzt und schon soo lange abgeht an zynischem Rauswurf, Verstecken der Kritik im Separee... (der Fisch stinkt vom Kopf), die ständigen Wiederholungen, der betörende Verve einer Demenzstation..., das legt nun alles nicht immer für mich überzeugend dar, wie großartig lebendig, kreativ, frustrationstolerant, sexy, reflektiert, interessant, verführerisch... Menschen mit solch einer Diagnose weiter bzw. überhaupt erst sein können. :-)


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