Hoffnung, vom lieben Neurologen, klingt unecht (Allgemeines)

agno @, Sonntag, 13. August 2017, 09:49 (vor 127 Tagen) @ W.W.

hmm, ich kenne nur wenige denen ich einen Freund lieber anvertrauen würde, als ihnen.
Trotzdem halte ich den Trost eines Arztes, bei MS, für wenig zielführend.

Sagen wir mal so: Früher wurde der vermeintliche Feind unter großes Sperrfeuer genommen.
Heute hat die moderne Medizin präzise Lenkwaffen.
Nur leider kennen wir bei MS den wahren Feind nicht.

Es ist nun mal so, dass MS eine unheilbare Krankheit ist. Da fühlt sich der "alles-nicht-so-schlimm-Trost" irgendwie schräg an.
Dann glaube ich an eine Art von "Entspannungs-wohlfühl-Heilungszustand"
Die Offenbarung einer unheilbaren Krankheit, die höchstwahrscheinlich an allen Prämissen sägt, die ein junger und wilder Mensch bisher pflegte, mag alles mögliche tun, beruhigt wird da nichts.
In erster Linie bleibt der Neurologe ein machtloser Spezialist für Detailwissen welches nur selten nützlich ist.
gruß agno


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