Hoffnung? (Allgemeines)

W.W. @, Sonntag, 13. August 2017, 08:34 (vor 69 Tagen) @ agno

Wir verkaufen ein Stück Hoffnung, aber die Erfüllung der Hoffnung gehört nicht zu unserer Gewährleistung.

Ja, darum geht es auch in dem Fall, den ich nicht zu ende erzählt habe. Ein junger Mensch hat die Hoffnung, dass sich die zwar nicht weiter störenden, aber doch unangenehmen Gefühlsstörungen wieder ganz zurückbilden. Das werden sie auch, nach meiner Erfahrung, aber wann, das weiß ich nicht, und sie werden immer auch mal wieder aufflackern können.

Das ist ja nicht der Rede wert, werden einige von Ihnen sagen, aber dennoch: 'Da ist etwas, was noch nicht ganz in Ordnung gekommen ist. Was daran erinnert, dass eine chronische Krankheit in einem steckt, die jederzeit wieder zuschlagen kann.'

Das Fingolimod wird bei der Rückbildung sicher nicht viel helfen, aber alle Experten sagen, dass es den Verlauf der Erkrankung unter dem Strick verbessert. Und würden die Krankenkassen die irren Kosten bezahlen, wenn es wirkungslos wäre?

Vielleicht ist die ganze Symptomatik ja doch ein Hinweis darauf, dass man etwas tun sollte, obwohl die Krankheit sich gerade nicht rührt oder regt. Oder sollte man nicht wenigstens eine MRT-Kontrolle machen lassen, um zu schauen, was sich unter der Decke so tut?

Und wenn ein paar neue Herde dazugekommen sind, wovon man gar nichts gemerkt hat? Sollte man dann nicht vorsichtshalber doch? Kann ja nichts schaden? Oder doch?

W.W.


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