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Was macht das Gehirn, wenn es zu vielen Eindrücken ausgesetzt ist? (Allgemeines)

Bluna, Samstag, 12. August 2017, 10:51 (vor 126 Tagen) @ W.W.

Das Gehirn, bzw. der dazugehörige Mensch filtert. Das/der eine mehr, das/der andere (da wären wir wieder bei HSP ...) weniger. Gewöhnung spielt dabei sicher auch eine Rolle. Ein Landei, das bei absoluter Ruhe zu schlafen gewöhnt ist, zieht in die Stadt - und hört den nächtlichen Verkehr irgendwann kaum mehr, bzw. nimmt ihn nicht mehr so wahr wie zu Beginn.

Menschen, die sich ins Getümmel stürzen und dabei nicht darunter leiden, sind m.E. oft neugierige, begeisterte, getriebene Leute, die ein Ziel vor Augen sehen und diesem folgen. Also filtern sie auf ihrm Weg alles unwichtige drumrum aus. Wer hat mehr Stress? Der arme Pendler, der täglich am überfüllten Bahnhof steht, um zu seinem ungeliebten Job zu gelangen, oder jemand, der in freudiger Erwartung auf seinen Zug wartet und am Bahnhof noch neue nette Kontakte knüpft mit Leuten, die vielleicht ans gleiche Ziel reisen?

;-)


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