Die Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist selbstverständlich! (Allgemeines)

W.W. @, Samstag, 12. August 2017, 08:30 (vor 70 Tagen) @ Marc

Ich kann zwei Gedankenstränge in ihrer Theorie erkennen, die auf recht oppurtunistische Weise verwoben werden. Zum einen die Kooperationen zwischen Pharma und Wissenschaft in der Forschung und Entwicklung, zum anderen eine quasi-"Bestechung" von Neurologen zur Beeinflussung ihrer Patientenempfehlungen. Zusammen ergibt das wohl eine "perfekte" kausale Verkettung mit dem Ergebnis, dass Pharmaumsätze mit Hilfe von Neurologenempfehlungen erhöht werden. Ich glaube, da könnte man auch etwas Realität beisteuern...

Ich erkenne, dass Sie Recht haben. Es hat seine innere Logik, und es ist geradezu selbstverständlich, dass es so ist, wie es ist. Es wird mir immer deutlicher.

Es muss ein Zusammenspiel zwischen Ärzten, Betroffenen und Pharmaindustrie geben. Alles andere wäre verrückt. Wahrscheinlich ist es die Unerschütterlichkeit dieser Logik, die mich so sehr beunruhigt.

Man muss Medikamente verkaufen, um bessere produzieren zu können, auch wenn sie noch nicht ganz das Gelbe vom Ei sind, aber das behauptet ja auch niemand. Und ein kleiner Fortschritt ist ja besser als gar keiner.

Und ob sie wirklich helfen? Immerhin behaupten es die besten aller Experten, und da wird ja wohl etwas dran sein. Und die Studien stimmen genau mit dem überein, was die Experten sagen. Es wäre schon ein merkwürdiger Zufall. wenn das zufällig so wäre.

Und wer das madig macht und in Frage stellt, der macht es ja nicht besser, sondern streut Sand in eine gut geölte Maschinerie. Angst macht mir die ganze Sache doch, obwohl ich Ihnen völlig Recht gebe! Trotzdem war es schön, einmal darüber sprechen zu dürfen.

W.W.


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