Tingeltangel (Straßencafé)

jerry @, Freitag, 11. August 2017, 20:53 (vor 129 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Meine Muckerkarriere begann 1971 mit einer geliehenen GEM-Orgel (also soundmäßig das, was man von den DOORS kennt).

Zuvor 10 Jahre klassischer Klavierunterricht mit zunehmendem Hamg zur Improvisation... alles hatte begonnen mit dem Liederbuch 'Unser fröhlicher Gesell' meiner Eltern (Es waren zwei Königskinder etc.: Melodie lesen und Begleitung aus dem Handgelenk schütteln)

Die nicht so volksliedhafte Muckerkarriere nahm ihren Lauf: zunächst mit eigener Farfisa Fast V ('Farcheesa' im angloamerikanischen Sprachgebrauch, Fiesa 4.9 in dem meiner Bandkollegen), die hatte zehn Preset-Sounds, von denen einer halbwegs brauchbar war...

Ich wurde zur lokalen Berühmtheit wegen blutig gespielter Finger: fürs über-die-Tasten-Wischen der Gospel-Vorbilder war die Farfisa-Tastatur nicht ausgelegt!

Es folgten ein Hohner Pianet N, ein Wurlitzer E-Piano (wie bei Supertramp), zwei Fender Rhodes, eine Roland String Machine, ein echter MOOG Synthesizer, ein Roland Juno 60...

Davon mir geklaut aus Übraum bzw. Keller:
das Wurlitzer, ein Rhodes, der MOOG, ein Fender Showman mit JBL Speaker
Das zweite Rhodes wurde 1987 zum Spottpreis verscherbelt weil wir Platz brauchten für die Wiege des Ältesten...:-( ;-) :-)

War nie ein Homerecorder oder Alleinunterhalter (dies eher am 'echten' Barpiano, als die Finger beider Hände noch 'liefen') - da ich es in der Combo schon immer netter fand.

Spiel in der Band / Combo ist heuer übrig geblieben, weil im Gesamtklang meine Fingerhandicaps der Rechten nicht so auffallen... und meine echte Hammond (SK) schöne abgerundete Tasten aufweist zum Drüberwischen, Schmatzen, Fauchen... ;-)


LG, jerry


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