Über die Homöopathie (Allgemeines)

jerry @, Dienstag, 08. August 2017, 16:04 (vor 132 Tagen) @ W.W.

Das finde ich sehr bedenkenswert.

Ich hab selber in der Praxis mitunter Globuli eingesetzt (und zwar genau da, wo Eltern mich drängten, endlich einzugreifen, ich mir aber sicher war, dass nix Allopathisches notwendig war).

Mehr Zeit pro Patient, ausführliche Anamneseerhebung etc war bei uns eh der Normalfall.

Und wenn ich Globuli einsetzte, war da ein leises Einverständnis zwischen den Patienten(eltern) und mir, ich konnte drauf verweisen einem homöopathisch arbeitenden und einem anthroposophischen 'über die Schulter geguckt zu haben', und hab meine Entscheidung für xy mit guten Erfahrungen in ähnlich gelagerten Fällen begründet.

Individuell gehandhabt und nix an die große Glocke gehängt!

Ohne es weltanschaulich, stofflich oder mit den sensitiven Eingebungen eines Herrn Samuel H. vor 200 Jahren zu unterbauen.

Lächerlich macht sich Homöopathie dort, wo sie als Wissenschaft anerkannt werden will, wo es missionarisch wird, und potentiell gefährlich dort, wo sie von nötiger und allopathisch wirksamer Therapie abrät.


jerry


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