Psychotherapie: nicht nur bei Multipler Sklerose (Therapien)

Boggy, Dienstag, 08. August 2017, 13:40 (vor 126 Tagen) @ naseweis

Was, lieber naseweis, möchtest Du uns denn damit sagen?
Psychotherapieforschung ist in der Tat eine sehr komplizierte und schwierige Aufgabe.

Hier geht es wohl eher um die Frage der Erstattungsfähigkeit durch die gesetzlichen Kassen, also um Verteilungskämpfe um die Finanzmittel, viel mehr als um eine "wissenschafltiche Bewertung".

Die ganze Geschichte der Frage, welche Psychotherapieformen als abrechnungsfähig durch die Krankenkassen anerkannt werden können, war von Anfang an eher ein politischer Prozeß und ein Machtkampf, in dem sich die stärksten Lobbyverbände durchgesetzt haben.

Das waren zunächst und vor allem die Psychoanalytiker mit den Medizinern/Ärzteverbänden im Hintergrund (wenn ich mich da noch rchtig erinnere).

Entscheidend für Annerkennungen ist derzeit der umstrittene "Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie"

Also: kurz gefaßt: man muß hier genau hinschauen, ob es um "Wissenschaft" geht oder um Finanzmittel/Politik.

Bzw. Wer beim "Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)" bewertet da? Wie kommt die Auswahl der Bewerter zustande? Und welche persönlichen/beruflichen Interessen vertritt er/sie?

Gruß
Boggy

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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.


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