Ist die Basistherapie teurer als die Psychotherapie? (Allgemeines)

W.W. @, Sonntag, 06. August 2017, 20:04 (vor 72 Tagen) @ Marc

Ihr Gedankenfehler liegt darin, dass sie für ihre Rechnung irgendeinen fiktiven Zeithorizont nehmen und diesen dann mit irgendwelchen selbstdefinierten Annahmen zu einem Psychotherapie vs. Phama Vergleich unterfüttern.

???

Was würden sie eigentlich schreiben, wenn man ihnen eine Studie zeigen würde, die belegt, dass beides zusammen noch bessere Ergebnisse für den Patienten erzielen würde?

???

Das weiß niemand, weil niemand diesen Vegleich bisher unternommen hat. Vermutlich, weil diese Ansätze eher als komplementär betrachtet werden.

??? Dann gibt es vielleicht Studien zu diesem 'komplementären' Ansatz? Oder gibt es die vermutlich auch nicht?

Aber wie misst man die Wirksamkeit der BT? Haben Menschen, die sich 20 Jahre lang mit BT behandeln lassen, weniger Herde? Hatten sie weniger Schübe? Ist ihre Behinderung geringer?


Die Frage haben sie bereits unzählige Male in diesem Forum gestellt. Eine konstruktive Diskussion war leider nicht möglich. Vermutlich benötigen sie dafür auch eine/n Diskussionspartner/in den/die sie auch "verstehen".

Und wie ist es mit dem EDSS von 100 RRMS-Patienten, die nicht 20, sondern 10 Jahre mit Basistherapie behandelt wurden, und mit 100 RRMS-Patienten verglichen wurden, die keine Basistherapie erhielten? Immerhin gibt es die Beta-Interferone seit fast 30 Jahren.

Es stimmt. Ich komme mir lächerlich vor, wenn ich diese einfachen Fragen immer wieder stelle. Aber immerhin wäre es ja denkbar, dass die Basistherapie gar nicht wirkt.:confused:

Nicht, dass ich so etwas behaupten würde, denn dafür habe ich keine Beweise. Aber wie steht es mit den Beweisen der Gegenseite? Es reicht mir, wenn Sie die Ergebnisse der Studie kurz referieren, welche die Ansicht stützt, dass nach der langjährigen Anwendung einer Basistherapie der EDSS geringer ist als in einer vergleichbaren Gruppe, die unbehandelt geblieben ist.

Ich vermute, dieser Nachweis ist so schwierig, dass er gar nicht erbracht werden kann. Dann aber steht Aussage gegen Aussage. Müsste dann die pharmakritische Seite ihre Zurückhaltung beweisen? Oder eher die medikamentenfreundliche Seite ihre Empfehlung dieser Therapie? Immerhin geht es um Kosten zwischen 10.000 und 30.000 € pro Jahr.

W.W.


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