Die Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist selbstverständlich! (Allgemeines)

W.W. @, Sonntag, 06. August 2017, 13:56 (vor 76 Tagen)

So könnte ich mir z.B. schwer vorstellen, dass die Ärzte nicht mit der forschenden Pharmaindustrie zusammenarbeiten. Ich kann es mir nicht nur schwer vorstellen, ich würde es auch für fatal halten.

Fatal wäre es auch, wenn die DMSG nicht mit Firmen wie BIOGEN, TEVA oder NOVARTIS zusammenarbeiten würde. Es ergibt sich von selbst, dass eine solche Zusammenarbeit überaus nützlich sein könnte: Die DMSG könnte die Fragen an die Pharmaindustrie stellen, die MS-Betroffenen vor allem interessieren. Die DMSG könnte wichtige neue Forschungsansätze von der Pharmaindustrie erfahren und sie ihren Mitgliedern mitteilen. Auch könnte sie sie über neue Medikamente informieren, und nicht zuletzt dabei helfen, große Studien zu organisieren. Es könnte ein reger Austausch zwischen Selbsthilfegruppen, DMSG-Ärzten und Ärzten, die von Pharmafirmen als besonders geeignet angesehen werden stattfinden.

Ich glaube, das ist eine Win-win-Situation, deren Wert kaum jemand in Frage stellen wollte. Es ist ein weitverbreitetes Vorurteil, dass Wissenschaftler die Nähe zu Wirtschaftsunternehmen meiden sollten, manchmal wird auch despektierlich vom 'Tanz mit dem Stachelschwein' gesprochen. Dabei ist es kein Geheimnis, dass gerade große Pharmafirmen ein Gespür für Wissenschaftler haben, die kreativ und auch in der Lge sind, Menschen ihr Wissen zu vermitteln.

Und wenn diese 'Spitzenkräfte' gut für ihre Dienst bezahlt werden, wo sollte das Problem sein. Im Spitzensport ist das nicht anders. Und - Hand aufs Herz - hätte das damals (nach 1945) so gut geklappt mit dem 'Wirtschaftswunder', wenn Politik und Industrie nicht an einem Strick gezogen hätten?

W.W.


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