Quellen zur Wirksamkeit (Therapien)

W.W. @, Montag, 19. Juni 2017, 13:26 (vor 175 Tagen) @ naseweis

Nett, dass Sie das schreiben. Es geht mir (natürlich) um meine 6. Auflage. Dort will ich die JAMA-Studie ‚Association Between Use of Interferon Beta andd Progression of Disability in Patients With Relapsing-Remitting Multiple Sclerosis’besprechen und darauf eingehen, wie schwierig es für einen normalen Arzt heutzutage ist, solche Studien zu verstehen.

Einleitend will ich die genannten Zahlen zitieren.

Und zum Schluss auf die Stellungnahme von Ludwig Kappos eingehen, der die Studie schlecht macht, sich wundert, warum so eine schlechte Studie überhaupt in der JAMA publiziert wird, und das schlechte Studienergebnis (für die Beta-Interferone) damit erklärt, nur die schlimmeren Verläufe seien mit Beta-Interferonen behandelt worden, und dann sei es ja kein Wunder, wenn sie schlechter abschneiden würden.

Mir macht die Arbeit sehr viel Mühe, und überall sind Fußangeln, dass man etwas falsch zitiert.

Ich möchte etwa so anfangen:

Warum wir unseren Ärzte keine Vorwürfe machen sollten!
Studien sind so schwierig geworden, dass sie kein normaler Arzt mehr versteht. Und wozu führt das? Zu zweierlei: Erstens dazu, dass sie sich versuchen in einfach geschriebenen ‚Fachzeitschriften’ (ÄRZTEZEITUNG, MEDICAL TRIBUNE) Abstracts zu lesen, um auf dem Laufenden zu bleiben, zweitens dass sie sich auf das Urteil von angesehenen MS-Experten verlassen, die an den Universitätskliniken Dutzende von Assiszetenten und Doktoranden haben, die die Studien für sie lesen.

Ich muss gestehen, dass ich an einer größeren Studie, 4 bis 5 Stunden sitze, um sie auszuwerten, und auch dann habe ich sie noch nicht richtig verstanden...

Gruß,
W.W.


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