Sind (MS-)Patienten Desperados? (Allgemeines)

Marc @, Samstag, 17. Juni 2017, 23:24 (vor 11 Tagen) @ MO

Das finde ich aber ganz starken Tubak!!!

Wenn meine MS mich zum Pflegefall machen will dann macht sie das, ohne Rücksicht auf irgendwelche Medikamenteneinnahmen, die, falls, und auch dann nur höchstens das ganze um ein paar Jährchen hinauszögert. Und zwar zum Pries von all diesen netten Nebenwirkungen.

Die These hier war nicht ob die Sozialgemeinschaft Grundsätzlich für MS bedingte Pflegekosten aufkommen sollte.

Die Frage, die initial im Raum stand war: wann und wo Patienten und ggf. Neurologen eigenmächtig medikamentös handeln und wo ein möglicherweise entstehendes Risiko auf andere abgewälzt werden könnte. Die Aussage hier war, dass jemand, der im Vertrauen auf die Wirkung einer Therapie trotz möglicher Risiken Nebenwirkungen erleidet dann "selber schuld" sei.

Wenn jemand umgekehrt in der Lage ist, die Arbeitsfähigkeit zu verlängen und/oder notwendige staatliche Beihilfen zu verzögern, dann handelt diese Person eigentlich im Sinne der Allgemeinheit. Im Fall also, wo Therapien kategorisch abgelehnt werden um mögliche Nebenwirkungen zu vermieden, stellt sich also die (ebenfalls hypothetische) Frage ob diejenige Person dennoch volle Unterstützung für ihr persönliches eigenmächtiges Handeln erwarten sollte...

Das war die Gegenthese. Es ging hier auch nicht um die vermutlich überwiegende Mehrheit, die bereits Therapien gemacht haben und diese (warum auch immer) abgebrochen haben oder diejenigen für welche keine Therapien in Frage gekommen sind.


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