Hoffnung? (Allgemeines)

Idefix @, Körbchen, wenn ich nicht gerade rumflitze, Freitag, 30. September 2016, 07:29 (vor 357 Tagen) @ Idefix

Ich hasse den Spruch:

Die Hoffnung stirbt zuletzt....


Ich finde besser:

Man muß sich auch getrauen zu hoffen...


Das hat nichts mit Realitätslosigkeit zu tun, dazu bin ich zu nüchtern, aber mit Mut.
MS ist nicht heilbar - bis jetzt. Ist das ein Argument dafür, sein Leben nicht positiv zu gestalten???

Ich war gestern mit ner Freundin Kaffee trinken. Sie ist magersüchtig. Ihr Leben ist alles andere als toll verlaufen. So ganz anderes als meines. Aber ich bin so stolz auf sie, was sie im letzten Jahr geleistet hat. Ja der Leistungsprinzipanhängerin, sieht nicht nur Leistungen, die mit ökonomischen Maßstäben zu messen sind. Wir sind uns einig es wird auch Rückschläge geben, aber sowas hat auch mit persönlichem Wachstum zu tun. Keiner von uns ist perfekt.
Man kennt den Spruch, das Leben ist eine Achterbahn. Eine Krankenschwester sagte zu mir, wenn sie im Tal sind holen Sie sich Schwung für mehr. Ich finde das ist ein schönes Bild.

MS hat mich gelehrt, daß ich weit weg von meinem eigenen Perfektionsanspruch bin. Die heutige Herausforderung ist, die Imperfektion zu akzeptieren und daraus das Beste zu machen. Dabei darf man auch traurig, ärgerlich, sauer sein, ... es sind ganz menschliche Regungen. Aber soll man sich auch zur Aufgabe machen Schönes, Tolles wahr zu nehmen...

Habt einen schönen Tag :-)
Idefix


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